Danke!

… an alle die mitgemacht und sich toll eingebracht haben!

Wir haben es geschafft, in der Kieler Innenstadt für mehrere Stunden das Leid der Tiere unübersehbar und unüberhörbar zu machen.

Das Konzept ist gut aufgegangen, die Organisation von innen und die Wirkung nach außen haben gestimmt.

Bis zur nächsten Norddemo, lasst uns kraftvoll weiterkämpfen für die Befreiung von Mensch und Tier!

Ein Demobericht ist bei Indymedia zu finden.

Update!

Der Tierbefreiungs-Aktionstag rückt immer näher und die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Wir wollen auf diesem Weg noch einmal die letzten Informationen verbreiten und euch natürlich darum bitten, noch einmal ordentliche die Mobilisierungs-Trommel zu rühren!

Treffpunkt geändert

Aus organisatorischen Gründen musste der Treffpunkt auf den Hauptbahnhof verlegt werden. Dort werden ab 12 Uhr die Anfangskundgebungen abgehalten. Im Anschluss zieht die Demonstration vom Bahnhof in die Holstenstraße, wo sich an jedem Kundgebungsort eine Gruppe aus der Großdemo löst, um vor dem jeweiligen Geschäft zu bleiben. Zeitgleich wird an der Hafenstraße der Tierrechtsmarkt aufgebaut. Hier könnt ihr euch mit Informationen und Snacks eindecken. Wenn ihr nicht pünktlich nach Kiel kommen könnt, steuert am besten als erstes den Infopunkt an!

Kulturprogramm

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass MC Albino sowie TrueNature und Mike xVx aus den USA den Aktionstag durch Live-Musik unterstützen werden! Auch Abends werden Mike und TrueNature noch einmal in der Meierei während der Soliparty spielen. Der Erlös des Essensverkauf und der Party werden natürlich in die Finanzierung des Aktionstages sowie in aktive Tierrechtsarbeit fliessen – unter anderem
zur Deckung von Antirepressionskosten.

Teilnahme

Natürlich ist eine *aktive* Teilnahme bei politischen Veranstaltungen immer notwendig, jedoch scheint es so, als würden bei Großdemonstrationen die meisten Teilnehmenden lediglich einmal durch die Stadt ziehen und danach wieder nach Hause gehen. Wir als Organisationsteam sind der Ansicht, dass das Potenzial, welches das Zusammenkommen so vieler AktivistInnen ermöglicht, durchaus besser entfaltet werden kann. Der Aktionstag ist ein Versuch und wir können selbst nur sehr schwer einschätzen, wie erfolgreich er wird. Bedingung für den Erfolg ist aber zweifellos, dass die Teilnehmenden sich aktiv einbringen und den Aktionstag mitgestalten. Unser Ziel ist es, einen Tag lang das Wegschauen und Ignorieren der Tierausbeutung unmöglich zu machen.

Wenn wir alle motiviert und engagiert in Kiel die Innenstadt in eine große Tierbefreiungs-Demonstration umgestalten, ist das Ziel, dass wir uns mit dem Aktionstag gesetzt haben, erreicht!

In diesem Sinne: Kommt nach Kiel und verschafft den Schreien der Tiere Gehör!

10.04.2010 – 12 Uhr – Kiel HBF

Aufruf zur 10. Tierbefreiungs-Norddemo

…WEIL TIERAUSBEUTUNG ALLGEGENWÄRTIG IST

Aufruf zu einem Tierbefreiungs-Aktionstag in Kiel am 10. April 2010.

Wir wollen an diesem Tag die glatte Fassade der allgegenwärtigen und alltäglichen Tierausbeutung niederreißen, um die gewalttätige Realität, die Tiere jeden Tag erleiden müssen, offenzulegen. Mit einem Tierrechtsmarkt, zahlreichen Kundgebungen, kreativen Protestaktionen, Straßentheater und einer gemeinsamen Demonstration wollen wir die althergebrachten Formen unseres Protestes erweitern und neue Möglichkeiten der Kommunikation eröffnen. Die Unsichtbarkeit der Tierausbeutung soll an diesem Tag – wenn auch nur temporär – durchbrochen werden; an diesem Tag wird die aktive Solidarität mit Tieren unüberseh- und unüberhörbar werden! Dabei steht im Vordergrund, der ach-so-heilen-Welt des Konsums die bittere Realität des Leidens der Tiere entgegenzusetzen. Ob für die Produktion von Milch, Eiern, Fleisch, Fisch und Leder oder als lebendige Versuchsobjekte für die Lebensmittel-, Tabak- und Pharmaindustrie: Die Produktpalette dessen, was aus der “Ware Tier“ erbeutet wird, scheint schier endlos.

Dieses Missverhältnis scheint jedoch weniger im Mangel an Informationen begründet zu sein, als vielmehr in der reibungslosen Inszenierung und Ãsthetisierung einer durchrationalisierten Welt, in der die Grausamkeit des Schlachthofs dem Glitter der Einkaufsstraße weicht. Wird diese Grausamkeit für einen kurzen Moment jedoch bewusst gemacht, werden diese Impulse von Empathie und Solidarität wieder durch einstudierte Reaktionsweisen und eine schier allumfassende Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden erdrückt. Der Ausspruch „Es sind halt nur Tiere“ steht dabei stellvertretend für die Behandlung und Betrachtung von Tieren als Objekte, als bloße Natur, als unzivilisiertes Gegenstück zum Menschen.

Wir wollen daher mit diesem Aktionstag deutlich machen, dass das Ausmaß von Tierausbeutung weit über „Robbenschlachten“ und „Tiertransporte“ hinausgeht. Wir wollen nicht für die Befreiung einiger, sondern aller Tiere kämpfen und somit der Ideologie, Tiere seien für den Nutzen der Menschen da, unsere Perspektive der Tierbefreiung entgegensetzen.

Anknüpfungspunkt für den Aktionstag sind die Demonstrationen „Leichen pflastern ihren Weg“, die bereits Mitte der 90er Jahre in der Tierrechtsbewegung organisiert wurden. Damals wie heute soll unser Protest allgegenwärtig sein. Damals wie heute wollen wir den Schreien der Tiere Gerhör verschaffen. Das Elend der Tiere wollen wir dort konkret sicht-und hörbar machen, wo Profit auf Kosten der Tiere erwirtschaftet wird: Kundgebungen sollen u.a. vor Blockhouse, Nordsee, dem pelzverkaufenden Modehaus `Witte ́, einem Jagd- und Waffenladen, einem Ledergeschäft und einer Konditorei auf Tierausbeutung aufmerksam machen. Auf dem zentralen Tierrechtsmarkt sollen Info-, Essens- und Verkaufsstände Alternativen zur Tierausbeutung bereitstellen.

Für eine Gesellschaft ohne Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung!

Aktionstag
“ …weil Tierausbeutung allgegenwärtig ist. „

10.April – Kiel – Bahnhofsvorplatz – 12Uhr

Flyer